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Wenn du mir auf Instagram folgst, dann weißt du, dass dieses Rezept praktisch SUPER FRISCH ist! Die Idee entstand sogar im Auto… ich liebe Karottenkuchen ja, aber selber ein Rezept darüber schreiben? Nee, das können andere Menschen besser. Außerdem, es gibt doch schon so viele Rezepte!

Karottebrot veganDer klassische Karottenkuchen passt nicht nur wunderbar in den Frühling, der ist auch gar nicht so leicht! Vor allem, wenn man gerne diese dicke Creme dabei hat und noch besser gleich 7 Schichten integriert! Nichts für mich (also zum essen ja, aber zum nachbacken…).

Na gut, ich hatte dann also die Eingebung “wenn ich Bananenbrot kann, dann kann ich sowas auch mit Karotte und Schokolade”. Gesagt, getan! Ich habe zwei Anläufe dafür gebraucht, da ich komplett aus dem Gefühl heraus drauf los gewerkelt habe. Im Prozess habe ich dann vergessen mitzuschreiben wie viel ich von was verwendet habe… ohnehin war mir aber klar, dass ich ihn fix mindestens zwei mal backen muss, um mir sicher zu sein das dann auch weitergeben zu können!

Das Rezept ist vegan und zuckerreduziert!

Zutaten:

2 reife Bananen

1 große Karotte (putzen, schälen, raspeln)

150g Mehl (Dinkel, Vollkorn… was du daheim hast!)

100-150g “Mehlersatz” (Mandelmehl, Hafer, Proteinpulver… ich habe 75g vom Vanille Plenny Shake Pulver von Jimmy Joy verwendet plus 50g Proteinpulver (Vanille Cookie Geschmack von BiotechUSA)

100g Erythrit oder Xylit (oder einfach Zucker, ich habe das bronze Erythrit von JaJa’s verwendet)

90ml Kokosöl

2 EL geschrotete Leinsamen oder Chiasamen

1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 1-2 TL Lebkuchengewürz oder Zimt.

120ml Hafermilch oder ähnliches

Eine Handvoll gehackte Nüsse (ich habe Walnüsse verwendet)

Glasur: 75g Lieblingsschokolade (z.B. VEGO) schmelzen oder einen Schokoaufstrich verwenden (ich habe den zartbitter Aufstrich von dmBio verwendet.

Utensilien: Backofen, Backrost, Kastenform, 2 Rührschüsseln, Küchenwaage, eine Gabel und ein Schneebesen.

Zubereitung:

Banane schälen und in einer der beiden Schüssel mit der Gabel gründlich zerdrücken. Es sollten keine Stückchen mehr zu sehen sein. Die Chia- oder Leinsamen in ein Espressoglas geben und mit heißem Wasser übergießen. Lass sie 3min aufquellen, das ist unser Ei-Ersatz!

In der zweiten Schüssel das Erythrit und Kokosöl vermengen. Mit dem Schneebesen gut mischen (Stichwort: aggressiv). Nun gibst du die Banane dazu und mischt es weiterhin gut mit dem Schneebesen. Der Schneebesen ist in diesem Rezept unser bester Freund! Auch wenn wir relativ grob mit ihm umgehen.

Jetzt kommt noch die geraspelte Karotte und der Ei-Ersatz zum Bananengemisch dazu, als auch die Pflanzenmilch. Gut umrühren, lieber Schneebesen!

Ach Mist, wenn du es “ordentlich” machen möchtest, nimmst du jetzt bitte eine dritte Schüssel. Wenn nicht, dann lass es (so wie ich) sein und gib nach und nach die restlichen Zutaten in die Bananenmischung. Wenn du es ordentlich machst, kombinierst du in Schüssel Nummer 3 alle trockenen Zutaten (die Nüsse bitte noch nicht). Das trockene Zeug gibst du dann zum feuchten Zeug. Oder eben alles gleich in eine Schüssel DU WEIßT WAS ICH MEINE.

SO wir haben es geschafft, alle Zutaten sollten gut vermischt sein, du hast jetzt einen recht feuchten, aber nicht zu flüssigen Teig. Die Nüsse können jetzt gehackt und auch untergehoben werden.

Jetzt brauchst du die Kastenform. Fette sie bitte noch kurz ein. Den Ofen kannst du auch schon auf 180°C stellen.

Gib den Teig nun in die Form- bitte gleichmäßig! Und dann geht es schon los! Ab in die Röhre!

Backzeit: ca. 40 min. Aber immer brav nachsehen, ob dein Ofen nicht ein Monster ist und es schneller fertig backt als es sollte. Erkennst du dann am Rauch oder anhand von verbrannten Stellen 😉 .

Nach 40 quälenden Minuten lässt du das Prachtstück auskühlen. Oder auch nicht, wenn die Glasur voll dran runter laufen soll. Auch geil.

Tipp: Wenn dann alles wirklich kalt ist, finde ich dieses Karottenbrot erst am nächsten Tag so richtig gut, nachdem es aus dem Kühlschrank genommen wurde. Denn die Glasur ist dann schön fest und alles nicht ganz so weich!

Ich habe ihn zum Frühstück gegessen, gemeinsam mit einem nussigen Proteinshake (weil gerade trainiert). Wann du ihn sonst essen magst, ist mir wurscht, Hauptsache, du hast Freude daran ♥

LASS MICH WISSEN, WIE ES GEWORDEN IST!

Deine Holly xx