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Ab Mitte November geht es (vor allem bei uns in Wien) bereits los: Die recht intensive Vorweihnachtszeit. Ab Mitte Dezember geht das Chaos dann erst so richtig zu und ehe man sich versieht steht Weihnachten und Neujahr vor der Tür.

Viele ZeitgenossInnen stecken diese Zeit recht locker weg – viele andere jedoch versumpfen im Stress und in der Sorge vor dieser eigentlich so entspannten und besinnlichen Zeit des Jahres!

“Was, wenn ich die Kontrolle verliere…?”

Ich spreche aus Erfahrung, denn nicht nur mein früheres ich sondern auch zahlreiche (neue) KundInnen haben sich anfangs unfassbar viele Sorgen um diese Zeit gemacht, wenn es um das Thema Gewichtsmanagement geht. “Wie setze ich meine Ziele um? Was wenn ich die Kontrolle verliere, zunehme und dann nicht mehr den Wiedereinstieg schaffe?”.

Wie bei so ziemlich allem, spielt die mentale Einstellung die größte Rolle. Es gibt jedoch ein paar Tricks, um sich diese Zeit etwas entspannter zu gestalten und den Diät-Mindset sein zu lassen (ich sag hier ganz bewusst nicht ruhen zu lassen, da wir langfristig dieses Diät-Denken wieder loswerden wollen, richtig?).

Hiermit präsentiere ich euch pünktlich meine 5 Tipps, um mit gesundem Gewichtsmanagement durch diese lustige Zeit bis Anfang Januar zu kommen!

Blog Gewichtsmanagement Abnehmen Frauen Wien Holly WilkinsonHere we go:

1. Mahlzeiten rundum die Festlichkeiten smart anpassen

Die ausgelassenen Feiern mit üppigem Essen kann man eigentlich an einer Hand abzählen! Bedenkt, dass wir durchschnittlich 2-3x am Tag essen, das sind 14-21 Mahlzeiten in der Woche. Was möchte ich damit sagen? Anstatt sich bestrafen zu wollen, sei es durch krampfhaft weniger essen oder sich im Gym abquälen müssen, appelliere ich darauf dem Körper stattdessen etwas Gutes zu tun! Besinnt euch auf die Dinge die euer Körper braucht: Wasser, Schlaf, gesunde Alltagsbewegung (spazieren gehen!), Ballaststoffe (Obst & Gemüse, Vollkornprodukte), Eiweiß, gesunde Fettsäuren… Macht mehr vom Richtigen/Wichtigen, anstatt sich mit schlechtem Gewissen zu plagen. Denn was passiert dann? Es stellt sich eine “Ach jetzt ist es eh schon egal/ Scheiß drauf’ ” Mentalität ein. Damit geht dann nun wirklich nichts mehr weiter!

2. Süßes fix in die Mahlzeiten integrieren

Problem: Überall lauern kleine Fallen. Keksdosen, Pralinen, Lebkuchen im Büro und so weiter. Die Versuchungen sind so groß! Muss das problematisch sein? Nicht unbedingt. Wann übertreiben wir es mit den Naschereien, die dann aufgrund ihrer Kaloriendichte  eine Gewichtszunahme möglicherweise begünstigen können? Na, dann wenn wir es uns verbieten und wenn wir unsere Mahlzeiten zu leicht/unausgewogen gestalten! Dann kommt natürlich der Heißhunger darauf!  Lösung: Ein fixes Dessert zur Hauptmahlzeit einbauen und das Thema abhacken! So haben wir nichts verpasst, können bewusster genießen, haben schneller genug davon, da vorgesättigt… und wir sparen uns die hormonelle Achterbahnfahrt dank Zucker und Insulin!

3. Zuckerreduzierte Weihnachtsbäckerei 

Bleiben wir noch ein wenig beim Zucker. Traditionell wird vor Weihnachten fleißig gebacken. Das gehört nun mal einfach dazu! Es ist eine schöne Beschäftigung für die gesamte Familie und bringt einen zusammen! Entweder, es ist einem egal, dann kann man fröhlich weiterbacken, naschen etc. Leben und leben lassen 🙂 . Oder aber- es stresst, dass schon wieder so viel Zucker, Mehl und Fett im Umlauf ist, dennoch möchte man aber einfach nicht auf diese traditionelle Beschäftigung verzichten! Auch völlig verständlich!

Einfache Lösung zu diesem Szenario: Den Zuckeranteil eliminieren und einfach Zuckerersatz wie Erythrit/Erythrol verwenden. Da spricht gar nichts dagegen, denn es ist geschmacklich vollkommen dem normalen Zucker ident und kann genauso eingesetzt werden. Erythrit ist natürlicher Herkunft und der Zuckeralkohol des Einfachzuckers Glukose. Es wird über die Fermentierung/Gärung gewonnen und ist völlig unbedenklich, was die Konsumation betrifft und ist komplett kalorienfrei. Ich verwende am liebsten das bronze Erythrit von JaJa’s Low Carb (unbezahlte Werbung).

4. Gesunde Tischdeko

Der nächste Klassiker: Die Tischdeko besteht fast nur aus Schoki und Süßkram ?. Na gut meine lieben, wenn das so ist, dann haben wir es alle schwer, haha! Stattdessen: schmückt die Tische und Kommoden doch lieber mit Nüssen, Früchten wie Mandarinen, Maroni, Weihnachtspost oder vergoldete Tannenzapfen. Davon hat man langfristig mehr, es schaut auch super schick aus und das beste – man kann sich nicht im Vorbeigehen die nächste Praline in den Mund schieben. Glaubt mir, so spart man sich schnell 500+ kcal.

5. Achtsam und bewusstes Essen/Naschen

Achtsamkeit ist in aller Munde. Ein wichtiges Thema- vielleicht sogar schon in gewissen Kreisen etwas ausgelutscht. Dennoch- es hat einfach überall Relevanz! In unserem Fall bedeutet (für mich) achtsam sein, wenn man sich bewusst wird, dass diese ganzen Leckereien, Luxusgüter und üppigen Feste nicht für selbstverständlich genommen werden sollten. Tausende von Menschen werden ihr gesamtes Leben nicht in diesen Genuss kommen. Daher ermahne ich sich nicht blind der Völlerei hinzugeben, sondern einmal alles wie Luxus zu behandeln. Man braucht nicht den größten Braten oder die billigsten Pralinen um möglichst viel davon zu haben. Wie wäre es mit ausgewählt teureren Leckereien, die man eben nicht binnen Minuten verschlingt?

“Sich etwas gönnen” sollte meiner Meinung nach auch entsprechend gelebt werden. Nimmt man sich bewusst Zeit etwas zu genießen, alle Sinne einzuschalten und sich Zeit zu nehmen, ist das nicht nur echter Genuss – nein, man gibt sich auch mit weniger zufrieden, ergo kann sich das klarer weise auch auf das Kalorienbudget niederschlagen.

Ich hoffe es war hier der ein oder andere Tipp dabei, welcher dich zum Nachdenken angeregt hat. Vielleicht, möchtest du ja auch aktiv etwas daran umsetzen! Wenn ja, freue ich mich über dein Feedback, gerne entweder auf Instagram (@hollywilkinsonofficial) oder auf meiner Facebook Seite!

Ich wünsche dir eine schöne, stressfreie Weihnachtszeit mit viel Freude und Genuss!

Holly